Marvin’s „Habicht“

Projekt Habicht

Nunja, da das Hobby nicht nur aus Fahren und Tanken besteht, kommt es hin und wieder zu einem neuem Projekt. Diesmal sollte es ein Habicht sein, den wir über den Winter wieder auf Vordermann bringen wollten.

Gesagt getan haben wir uns übers Internet mit einigen Anbietern in Kontakt gesetzt und konnten schnell einen Besichtigungstermin vereinbaren. Vor Ort entschieden wir uns für den „besten“ von drein, handelten dazu noch einige Ersatzteile aus und fix stand das Objekt der Begierde in unserer Garage. Fahrbereit sieht sicherlich anders aus, genau das dachten wir uns auch, aber das macht die Sache ja erst richtig interessant.

Schritt eins nach beantragen der neuen Papiere begann mit dem Zerlegen des Gefährts. Keine Ahnung wann die Karre das letzte mal lief und vor allem in welchem Schlammloch Sie dabei versenkt wurde. Auch das Knieschild wurde wohl irgendwann mal irgendwie hier dran gebastelt. Insgesamt kamen wir dennoch gut voran und starteten damit Motor und Vergaser instand zu setzten. Praktisch wenn einem dazu auf der Arbeit ein ordentliches Ultraschallbad zur Verfügung steht, in dem sich das verharzte Gemisch wunderbar lösen lässt. Neue Bedüsung rein – Vergaser wieder wie neu.

Weiter ging´s mit den Vorbereitungen der Rahmen- und Verkleidungsteile. Da die Ständeraufhängung gebrochen war musste diese als erstes repariert werden. Den alten Schrott entfernten wir mit der Flex und ein neues Rohr in passender Länge und Durchmesser wurde eingesetzt und verschweißt. Nach dem gescheitertem Schmirgeln der Blechverkleidung überließen wir den Rest dem Metallbauer, der sich die Sache mit dem Sandstrahler annahm. Eines der Bleche war vom Rost über die Jahre sogar so zerfressen worden, das schlicht weg nach dem Sandstrahlen ein Loch im Blech blieb, was sich mit passender Spachtelmasse jedoch schließen ließ.

Die Vorbereitungen hingehend zum Lackieren gingen gut voran und auch die restlichen Teile konnten wir nach und nach überarbeiten, instandsetzten oder austauschen. Die Lackierung erfolgte mit 1K Lack per Spraydose. Beginnend mit der Grundierung folgte der Buntlack, welcher im Anschluss mit Klarlack versiegelt wurde.

Nun, wo alle fertigen Teile parat lagen, stand dem Zusammenbau nichts mehr im Wege und aus dem Schrotthaufen wurde mit etwas Geduld, Geschick und viel Arbeit verteilt über etliche Werkstattabende wieder ein schicker fahrbereiter Habicht.